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Botanik rockt!

Juli 6th, 2010 . by waterstorm

öh genau!

ATI Grafikkartentreiber (Legacy) und Windows 7

Juni 22nd, 2010 . by waterstorm

Da ich vor kurzem meine zwei alten nvidia XFX 8800 GTS 512 Grafikkarten (damals im SLI) ausgemustert und mir eine neue ATI XFX 5870 geholt habe, durfte ich mich auch mit dem schönen Treiberproblem in Windows 7 herum schlagen. Laut ATI-Website funktionieren wohl die meisten Treiber die für Windows Vista geschrieben sind auch in Windows 7. Aber installieren wollte mein Windows diese nicht. Damals war der 10.5er Treiber aktuell (im 10.6 ist das Problem jetzt anscheinend gefixed) und dieser erkannte einfach keine Grafikhardware in meinem Rechner. So wurde immer nur der Installer installiert und nicht das Catalyst Center + die Treiber. Um dieses Problem zu beheben konnte der Installer fürs Catalyst-Center installiert, danach die installation abgebrochen und ins Verzeichnis “C:\ATI\Support\10-5_vista64_win7_64_dd_ccc_enu\Config” gewechselt werden. Hier musste mit einem Texteditor die Datei “InstallManager.cfg” bearbeitet und die Zeile “WorkaroundInstall=false” auf “WorkaroundInstall=true” gesetzt werden. So wurden vom Installer automatisch alle verfügbaren Pakete installiert.

Aber wie schon erwähnt, dies wurde mit der Version 10.6 gefixed.

Doch am Wochenende wollte ich bei einer Freundin eine alte ATI X800 installieren. Diese Grafikkartentreiber müssen seperat von den neuen heruntergeladen werden. Sie nennen sich “Legacy-Treiber” und werden nur noch viertel-jährlich weiter entwickelt. Schon wenn man Windows 7 auf der ATI-Site auswählt springt einem die Meldung “Diese Treiber sind nur für Windows Vista entwickelt worden, können aber auch unter Umständen für Windows 7 benutzt werden.” Das Ergebnis der Installation war ernüchternd: Die Grafikkarte wurde wie beim 10.5er nicht erkannt und die Konfigurationsdatei war nicht einmal vorhanden. Nach einigen Internet-Recherchen wurde mir klar, dass dieses Problem wohl doch nicht so einfach zu lösen ist. Die meisten haben darauf hingewiesen den offiziellen Windows 7 Treiber (also den Treiber von Microsoft nicht von ATI) zu benutzen, doch dieser wollte meine hübsche X800-ALL-IN-WONDER auch nicht recht haben. So musste ich mit einer anderen Lösung aufkreuzen. Ich fand heraus, dass im Hardwaremanager der Treiber manuell installiert werden kann. Allerdings hatte ich keine Zeit mehr eine Lösung für das Catalyst-Center zu finden. Aber der Treiber funktionierte soweit wunderbar in Windows. Installiert werden kann er so:

  1. 1. ATI-Legacy-Treiber herunterladen.
  2. 2. Installieren bis man in den Catalyst-Installer kommt, dann die Installation abbrechen.
  3. 3. Den Hardware-Manager öffnen: Start -> Systemsteuerung -> Hardwaremanager (Device Manager=
  4. 4. Die Grafikkarte auswählen. Sie steht entweder uninstalliert ganz oben als “Standard-VGA-Adapter” oder ähnlich. Alternativ ist sie im Abschnitt Grafikkarten/Display adapters zu finden.
  5. 5. Rechtsklick auf die Grafikkarte -> Treiber aktualisieren
  6. 6. Auf dem Computer selbst nach Treibern suchen (2. Option)
  7. 7. Aus einer Liste auswählen (letze Option)
  8. 8. Von der Festplatte eine Datei öffnen (Knopf rechts unten)
  9. 9. Die Datei  ”C:\ATI\Support\10-02_legacy_vista32-64_dd_ccc\Packages\Drivers\Display\LH_INF\CL_95951.cat” für 32bit und die Datei “C:\ATI\Support\10-02_legacy_vista32-64_dd_ccc\Packages\Drivers\Display\LH6A_INF\CH_95951.cat” für 64bit auswählen
  10. 10. Aus der Liste die gewünschte Grafikkarte aussuchen. Achtung Hersteller beachten. In der Liste gibt es für jeden Hersteller ein eigenes Modell.
  11. 11. Auf weiter klicken und die Installation abschließen

Es kann sein, dass die Treiberinstallation noch einmal bestätigt werden muss, da der Treiber nicht verifiziert ist, das sollte aber kein größeres Problem darstellen. Sobald die Installation abgeschlossen ist. Muss der Computer neu gestartet werden. Danach hat die X800 wunderbar funktioniert.

Viel Erfolg beim versuchen ;)

Guitar Pro 5 und Linux

April 28th, 2010 . by waterstorm

Guitar Pro 5 ist so ziemlich das beste und “funktionsreichste” Gitarrenprogramm für Windows. Doch kann man es auch auf Linux benutzen?

Die Antwort ist: Na klar!

Doch wie? Ganz einfach:

Benötigt:

  • - Guitar Pro 5
  • - Wine
  • - Timidity++

Installation:

(Achtung Anleitung für Arch-Linux. Doch man sollte daraus auch auf andere Distris schließen können.)

Zuerst installiert man Timidity++ über die Konsole:

pacman -S timidity++

Nun muss noch eine “Soundbank” installiert werden:

wget http://aur.archlinux.org/packages/fluidr3/fluidr3/PKGBUILD
wget http://aur.archlinux.org/packages/fluidr3/fluidr3/fluidr3.install
wget http://aur.archlinux.org/packages/fluidr3/fluidr3/license
makepkg
pacman -U fluidr3-122501-6.pkg.tar.gz

Falls yaourt installiert ist, sollte es auch einfach mit:

yaourt -S fluidr3

funktionieren.

Nun muss die Konfigurationsdatei von Timidity noch angepasst werden. Einfach folgende Zeile in die Datei /etc/timidity++/timidity.cfg  eintragen:

soundfont /usr/share/soundfonts/fluidr3/FluidR3GM.SF2

Anschließend kann man auch den Timidity Daemon in die rc.conf schreiben:

DAEMONS=(… timidity++ …)

oder Timidity nur bei Bedarf, per Hand starten:

timidity -iA

Nachdem das erledigt ist braucht man Wine:

pacman -S wine

Sollte alles geklappt haben kann man jetzt GP5 per .exe Datei einfach wie gewohnt installieren und starten. Mit der Hilfe von Timidity sollte der Sound auch kein Problem mehr sein ;)

Alternativen

Es gibt auch auf Linux eine native Lösung, die sogar kostenfrei ist. Sie nennt sich Tuxguitar.

Installation in Arch einfach

pacman -S tuxguitar

Viel Spass damit!

Archlinux

April 28th, 2010 . by waterstorm

Inzwischen habe ich etwas Übung mit Archlinux. Ich habe längere Zeit kein anderes OS benutzt ;-) Arch läuft echt wunderbar. Linux ist schon etwas tolles!

Deswegen werde ich ab jetzt in meinen Blog öfter Problemlösungen stellen, vor denen ich selbst stand, die ich aber nach einer mehr oder weniger langen Zeitspanne lösen konnte. Anfangen möchte ich mit einem ganz minimalistischen Installations-Tutorial beginnen, da die offizielle Anleitung, die zwar sehr gut geschrieben, aber inzwischen doch ein wenig veraltet ist und ich deswegen das ein oder andere Problemchen hatte. Trotzdem möchte ich jedem der Arch noch nie gesehen hatte diese Guide ans Herz legen man findet sie hier. Ich möchte auch nicht so weit ausholen wie die Autoren dieser Guide, sondern eher ein kurzes Tutorial schreiben, das schnell zum Ziel führt. (Für weiter Einstellungsmöglichkeiten oder Infos verweiße ich auf den wirklich guten Guide auf der Archlinux-Wiki)

Zu aller Erst brauchen wir die Installations CD. Diese bekommt man im handelsüblichen .iso Format oder auch im etwas unbekannteren .img Format ganz bequem über einen Mirror (am besten FTP Server) auf der Archlinux Homepage.  Ein Beispiel wäre dieser Mirror. Man muss sich zwischen der 32bit und 64bit Version entscheiden. Da die 64bit Version aber inzwischen wirklich sehr gut läuft, kann ich nur empfehlen diese herunterzuladen (natürlich nur falls euer PC 64bit unterstützt! – Was aber seit geraumer Zeit jeder einigermaßen neuer PC tut ;) ).

Nachdem man das Image heruntergeladen und gebrannt hat, muss man im Bios auf “Boot from CD/DVD” umstellen und mit der CD im Laufwerk neu starten. Keine Angst man kann sich sobald die Grundinstallation fertig ist ein GUI (KDE / GNOME …) installieren und muss nicht mehr nur in der Konsole “herumhantieren”. Beim Auswahl-Menü der CD einfach Enter drücken und schon kommt man in eine Konsole. Der Standardbenutzer für die Installation ist “root”.

Grundinstallation

Alles in allem ist es mit einer Anleitung wirklich nicht schwer. Also los gehts:

Mit dem Befehl

km

Kann man das Tastaturlayout umstellen, das anfangs noch auf “Englisch” gestellt ist. Im ersten Menü wählt man

de.map.gz

und im zweiten

default8x16.psfu.gz

Und schon hat man ein deutsches Layout.

Um die Installation zu starten muss man nur noch

/arch/setup

eintippen. Jetzt sollte eine minimalistische GUI erscheinen, in der man alle weiteren Schritte recht einfach erledigen kann.

Quellenauswahl

Zuerst kommt die Quellenauswahl. Um eine schnelle und reibungslose Installation zu bekommen habe ich hier CDROM gewählt. Die Updates kann man sich später noch laden.

Uhrzeit

Einfach die Region auswählen: Europa -> Berlin und dann “localtime”

Festplattenvorbereitung

Die Markierung springt jetzt automatisch auf den zweiten Punkt: Die Festplattenvorbereitung. Hier ist zu empfehlen die Festplatte manuell zu Partitionieren, da die automatische Partitionierung die gesammte Festplatte löscht!

Dies ist eine wichtige Entscheidung. Es ist überhaupt kein Problem Windows und Linux parallel zu installieren! Man braucht allerdings noch freien Platz auf der Festplatte der nicht von einer Partition belegt wird. Evtl muss man vorher in Windows Platz schaffen und eine Partition verkleinern (Vorsicht vor Datenverlust!)

Insgesammt habe ich 4 Partitionen erstellt. Nämlich für “root” “swap” “home” und “boot”

Um Festplatten zu erstellen wählt man den freien Platz auf der Platte aus, unten [New] und tippt den gewünschten Speicherplatz ein. Ich wähle für “sda1″ 30 Gb - als Fileformat wählt man “Linux” (genau wie für “home” und “boot” auch), für “sda2″ 3 Gb – Fileformat muss auf swap gestellt werden (Hier gehen die Meinung stark auseinander. Was wirklich sinnvoll ist weiß ich nicht, da jeder von seiner Meinung überzeugt ist ;) Mit 3 Gb ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite), für “sda3″ 100 Gb – hier sollte man soviel wählen wie möglich/nötig. Hier werden alle Daten gespeichert und für “sda4″ 50 Mb – diese Partition muss man [bootable] machen (hier wird nur der Kernel gespeichert. Es sind keine großen Speicherplatzmengen erforderlich. Wahrscheinlich sind 50 mb schon zuviel). Nun muss mit [write] die Partitionstabelle geschrieben werde.

Das ganze sieht ungefähr so aus:

Name Flags      Part             Type              FS Type [Label]   Size(MB)
————————————————————————-
sda1                    Primary    Linux                                      50000
sda2                    Primary    Linux swap / Solaris                3000
sda3                    Primary    Linux                                       100000
sda4     Boot        Primary    Linux                                       50

Die Namen unterscheiden sich natürlich wenn auf der Festplatte schon eine Windowspartition ist. Dann heißt diese schon sda1 und alles wird um 1 nach hinten verschoben.

Jetzt müssen die erstellten Partitionen eingebunden werden. Das ganze erfolgt auch recht einfach über das GUI. “sda1″ wird als / eingebunden, “sda2″ als swap, “sda3″ als /home und “sda4″ als /boot. Ich habe als Dateisystem ext3 benutzt. Es wird als stabilstes und doch recht schnelles Dateisystem genannt.

Klingt schwierig, ist es aber nicht. Für weitere Infos und genauere Erklärung kann man gern in der Archwiki Guide nachschauen (siehe oben).

Ist das erledigt geht alles schnell von der Hand.

Die Paketwahl…

kann man meines Erachtens einfach mit Enter bestätigen, wenn man etwas wichtiges braucht kann man es zusätzlich mit Leertaste auswählen und mit installieren.

Systemkonfiguration

Nach der eigentlichen Installation muss man das System konfigurieren

Ich habe als editor vi ausgewählt, da ich mit diesem schon etwas vertraut bin. Ich werde es im folgenden auch für diesen Editor erklären. Man darf nicht bei der großen Auswahl an Config-Dateien erschrecken man benötigt normalerweiße nur einen kleinen Teil.

Die rc.conf ist sehr wichtig. Um etwas mit vi einzufügen muss man [einfg] drücken. Man sollte den Eintrag locale auf

de_DE.utf8

ändern. Um eine Datei zu speichern drückt man [esc] (Abbrechen des Einfügen-Modus) [:wq] Doppelpunkt um Befehle einzutippen, w für write und q für quit.

So sollte man in der locale.gen folgende Einträge suchen und wie bei mir mit einer # versehen.

#en_US.ISO-8859-1
#en_US.UTF-8

danach sucht man

de_DE.UTF-8 UTF-8
de_DE ISO-8859-1
de_DE@euro ISO-8859-15

und entfernt die # davor.

Jetzt muss eigentlich nur noch das Root-Passwort gesetzt werden. Und man ist mit der Grundkonfiguration fertig.

Bootloader

Als nächste wird der Bootloader installiert. Ich wähle GRUB und die Partition sda (ohne Zahl) als Installationsort. Hat man gleichzeitig noch eine Windows-Installation muss man in der folgenden Config-File die # vor dem Windows-Eintrag entfernen.

title Windows
rootnoverify (hd0,0)
chainloader +1

Das war die Grundinstallation.

Konfiguration und Installation der GUI

Alles weitere geht (je nach Internetverbindung) recht flott. Einmal neustarten und die CD entfernen. Danach geht es weiter:

Update

Um die Updateserver automatisch zu ordnen tippt man ein

pacman -Sy python

rankmirrors /etc/pacman.d/mirrorlist

Ein komplettes Systemupdate führt man mit folgendem Befehl aus:

pacman -Syu

Benutzer erzeugen

Mit folgendem Befehl wird ein neuer User erzeugt:

adduser

man sollte ihn im erscheinenden “Anlege-Script” zu diesen Gruppen hinzufügen:

audio,video,floppy,lp,optical,network,storage,wheel, power

Grundlegende Daemons

Um grundlegende Daemons zu installieren tippt man

pacman -S hal ntp fam

Diese muss man nun in der rc.conf eintragen damit sie automatisch gestartet werden. Was wie folgt abläuft:

pacman -S vim

Installation von vim (verbesserter vi editor)

vim /etc/rc.conf

nun scrollt man ganz runter und fügt bei DAEMONS hal ntpd und fam hinzu

DAEMONS=(… hal ntpd fam)

Xorg/Grafikserver

Um eine GUI zu bekommen muss man den Xorg Server installieren:

pacman -S xorg

Um ihn zu konfigurieren tippt man

Xorg -configure

mv /root/xorg.conf.new /etc/X11/xorg.conf

Grafikkartentreiber

und natürlich muss ein Grafikkartentreiber her

Für nvidia:

pacman -S nvidia

nvidia-xconfig

und für ATI:

pacman -S catalyst

Soundkarte

Eine weitere Grundlegende Funktion ist der Sound, also installieren wird den “Soundtreiber”

pacman -S alsa-utils

welcher auch wieder als Daemon eingetragen werden muss

vim /etc/rc.conf

DAEMONS=(… alsa)

Desktopumgebung

Nun sind wir schon bei der eigentlichen GUI / Desktopumgebung angelangt, zuerst sollte man noch einige Schriftarten installieren:

pacman -S ttf-ms-fonts ttf-dejavu ttf-bitstream-vera

und nun die gewünschte GUI

Gnome

Für Gnome

pacman -S gnome gnome-extra

.xinitrc Datei kopieren und mit vim konfigurieren damit Gnome automatisch startet.

cp /etc/skel/.xinitrc /home/user/ (<- Achtung Username!)

vim /home/user/.xinitrc

#!/bin/sh
#
# ~/.xinitrc
#
# Executed by startx (run your window manager from here)
#
#exec xterm
#exec wmaker
# exec startkde
exec gnome-session
# exec icewm
# exec blackbox
# exec fluxbox

GDM als Daemon eintragen

vim /etc/rc.conf

DAEMONS=(… gdm)

KDE

Für KDE ist es das selbe:

pacman -S kde

.xinitrc Datei kopieren und mit vim konfigurieren damit KDE automatisch startet.

cp /etc/skel/.xinitrc /home/user/ (<- Achtung Username!)

vim /home/user/.xinitrc

#!/bin/sh
#
# ~/.xinitrc
#
# Executed by startx (run your window manager from here)
#
#exec xterm
#exec wmaker
exec startkde
#exec gnome-session
# exec icewm
# exec blackbox
# exec fluxbox

KDM als Daemon eintragen

vim /etc/rc.conf

DAEMONS=(… kdm)

System Starten

Nun sollte man unbedingt neu starten. Nach einem Neustart sollte alles funktionieren und man automatisch in die gewünschte Desktopumgebung gelangen.

Nachwort

Dies ist ein sehr schnell geschriebenes und unüberarbeitetes Tutorial. Wenn also Fehler enthalten sind tut es mir leid. Sollte man zum aller ersten mal mit Linux arbeiten empfehle ich eine andere Distribution wie z.B. OpenSuse, Mandriva, Ubuntu oder Fedora zu benutzen. Dieses Tut soll vor allem Leuten die Installation erleichtern die schon einmal mit Arch oder ähnlichem gearbeitet haben, aber nicht mehr mit den Befehlen vertraut sind!

Bei Fehlern oder Ergänzungshinweisen bitte einfach ein Kommentar schreiben ;) Ansonsten viel Spass mit Archlinux. Ich werde weiterhin kleinere Tutorials schreiben, die dann hoffentlich einfacher und kürzer sind. Aber die Installation dauert nun mal seine Zeit und braucht ein wenig Platz ;) Schade ist, dass ich keine Screenshots einfügen konnte. Aber ich hoffe man kommt mit dem Text gut zurecht.

Mapping #2

April 28th, 2010 . by waterstorm

Dank dem Sascha war die CSS-Map de_streetfight schneller fertig als ich erwartet hatte. (siehe alten Eintrag: Mapping – Valve Hammer Editor) – Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für die Hilfe. Es war wirklich lustig mit dir zu mappen! Das werde ich glaub nie vergessen ;) – Wir hatten beide frei, der Säsch kam mit dem PC zu mir und wir haben 2 Tage lang an dieser Map rumgebastelt. Das Ergebnis ist recht ansehnlich geworden. Leider haben wir etwas mit den Funktionen übertrieben, so kann man jetzt zwar so ziemlich alles und jeden auf der Map verschieben, zerlegen oder bewegen kann, allerdings geht das auch ein wenig auf die Kosten der FPS-Zahl, so kann es manchmal zu FPS-Einbrüchen kommen, die man jedoch spielerisch – zumindest mit einer guten Grafikkarte – nicht bemerken sollte. Ein paar Funktionen konnte ich leider auf Grund der massiv gefallenen FPS-Zahl nicht umsetzten – wie z.B. ein Beamer der live alles aus dem Hof ins Gebäude der CT’s überträgt – aber man kann nicht alles haben. An sich haben wir das Projekt meiner Meinung nach erfolgreich abgeschlossen.

Zuerst einmal ein paar Bilder von der fertigen Version:

(kleine Anmerkung: FPS-Zahlen sind nicht repräsentativ, ich hatte beim Testen Boinc an und somit nur noch beschränkte CPU-Usage für CSS)

So das muss erstmal reichen. Wer mehr sehen will, soll sich die Map einfach selbst anschauen. Diese gibt es natürlich hier für jeden kostenfrei zum Download.

An einer HL2-Portierung habe ich gearbeitet, doch dies ist anscheinend nicht ganz so einfach umzusetzen, da es die ganzen Models und Ressources in HL2 nicht gibt und ich diese irgendwie (am besten in der Map) mitliefern muss. Doch diese sind wahrscheinlich etwas groß. Deswegen muss ich danach irgendwann noch mal schauen.

Des Weiteren kann ich nicht für die Fehlerfreiheit garantieren oder für Abstürze die durch die Map verursacht werden verantwortlich gemacht werden. Bei mir läuft die Map einwandfrei!

Viel Spass beim testen ;)

Ich bin wieder da!

April 28th, 2010 . by waterstorm

So :)

Bei mir hat letztes Jahr im Oktober das Studium angefangen und ich kann wirklich nicht von “chilliger Studienzeit” reden, aber es ist recht lustig und sehr interessant. Also kämpft man sich so durch. Leider hat das ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen und so komme ich erst jetzt, wenn ich so überleg schon über ein halbes Jahr nach dem letzten Eintrag endlich wieder dazu weitere zu schreiben. Da sich einiges angesammelt hat werd ich wohl für jedes Thema einen eigenen Eintrag erstellen. Ab jetzt könnt ihr wieder auf regelmäßige Tests, Hilfen, Tuts und Sonstiges hoffen ;)

Handyladen-Test

September 12th, 2009 . by waterstorm

Vorwort:

Nachdem mein bisheriger O2-Vertrag nächste Woche ausläuft und ich bereits gekündigt habe (Da ich ja nun Student bin und der alte Vertrag noch wegen den Vergünstigungen auf meinen Dad lief) waren Zälma und ich gestern in den Handyläden der Umgebung. Ich muss schon jetzt sagen ich war überrascht. Ich hatte mich vorher schon im Internet informiert (gehe nie unwissend in einen Laden :P ) und wollte wissen ob die Läden mir ein besseres Angebot machen können. Zuerst möchte ich erwähnen, dass ich mit dem Umfang meines bisherigen Vertrages vollkommen zufrieden war, das einzige Problem war der Empfang. Dieser ist in meinem Zimmer äußerst dürftig und ich musste immer ins Nachbarzimmer/Balkon um eine ordentliche Sprachqualität zu bekommen. Das hat mich eigentlich abgeschreckt nochmal zu O2 zu gehen. Doch da ich jetzt sowieso in Konstanz wohne, ist das alles nicht mehr ganz so schlimm, weil der Empfang dort recht gut ist.

Bedürfnisse:

Bisher hatte ich einen Vertrag mit 100 Frei-Minuten und 100 Frei-SMS für 10€ (mit Handy = 20€). Jetzt benötige ich aber eine Festnetzflat, da ich in Konstanz kein anderes Telefon haben werde. Zudem bin ich zumindest im Moment mehr der SMS-Schreiber, also hätte ich das auch gerne welche frei. Alles andere ist eher nebensächlich. Da die Meisten die ich kenne sowieso entweder Freiminuten, eine Flat oder eine Festnetznummer besitzen ;-) . Zudem wollte ich das HTC Touch Pro II haben. Dieses hat sich der Ronnie (vielleicht auch durch meine nicht zu verleugnende Einwirkung :P ) gekauft und ich konnte es schon testen. Dieser PDA/Smartphone hat mir gleich sehr gut gefallen.

Angebote & Kompetenz:

T-Mobile:

Der erste Eindruck von der Kundenberaterin war nicht unbedingt der beste. Ich fand die Frau eher unsympathisch und ließ auch kein bisschen mit sich reden. Sie bot mit eine Festnetz- & D1-Flat für knappe 20€ an. Auf meine Frage ob ich irgendwelche Pakete dazubuchen könnte in Form von Freiminuten, FreiSMS oder Internetflat erhielt ich ein kurzes “Nein”. Das wars. Keine Diskussion, kein Angebot, nichts. Ich müsste ein Inklusiv-Vertrag nehmen um Pakete zu buchen und in diesen Verträgen gibt es keine Flat. Zumal es das Handy, das ich eigentlich wollte, nicht gab. Damit hatte sich das Thema D1 gleich erledigt.

Vodafone:

Der Vodafone-Mitarbeiter war sehr freundlich und war auch erstaunt, dass es bei D1 garkeine Möglichkeiten gibt etwas hinzuzunehmen. Er war meines Erachtens nach der Mitarbeiter, der von allen 3 am meisten Ahnung von der Materie hatte. Die Beratung war wirklich gut. Hiermit ein kleines Lob an diesen Vodafone-Shop ;) . Er bot mir einen Vertrag für ebenfalls knappe 20€ an in dem eine Festnetz und eine Vodafone-Flat enthalten war. Dazu könnte ich mir das ich nenn es mal “SMS-All-in-one”-Paket holen für 25€ mit dem ich 3000 SMS in alle Netze und 1500 MMS ins Vodafone-Netz kostenlos schicken könnte. Das wären also 45€ (nicht wenig für meinen kleinen Studentengeldbeutel). Doch da kam die überraschung… auch Vodafone konnte mir nicht das neue HTC Touch Pro II anbieten. Sie hatten nur das 1er auf Lager für einen horrenden Preis (das Teil ist immerhin schon etwas älter und besitzt einen Nachfolger, doch das scheint im Preis hier nichts auszumachen). Für diesen Preis wollte ich kein altes Smartphone/PDA. no way… Also fragte ich nach einem HTC-Android Handy (alternative zu dem TP2). Daraufhin empfahl mir der Vodafone-Mitarbeiter das HTC-Magic welches recht gut sein soll und vorallem auch für 1€ zu haben ist, ganz im Gegensatz zum Touch Pro, das ich aber sowieso nicht wollte. Doch hier wurde mir klar gemacht, dass ich unbedingt eine Internet-Flat hinzu buchen sollte, falls ich mich für das Android Handy entscheiden sollte, denn dieses Handy checkt laut Mitarbeiter ständig im Internet nach Updates oder ähnlichem und wenn dann keine Flat vorhanden ist geht es schnell in ungewollte Preisregionen. Er bot mir auch gleich ein passenden Tarif an: für knapp 30€ Festnetz & Vodafone & Internet-Flat + 25€ SMS-Paket = 55€, aber wer hat schon 55€ als Student jeden Monat?

O2:

O2 war für mich eine Überraschung, da ich den 60€ (als Student 50€) Airbag-Tarif erwartete und mir der eigentlich zu teuer war. Doch die O2 Mitarbeiterin sagte mir als Student würde ich einen Vertrag bekommen mit Festnetz & O2-Flat + 150SMS für 15€. Das klangt doch mal gleich ganz anders. Falls ich mehr SMS wollen würde, könnte ich ein Paket hinzu buchen, mit 100 oder 250SMS (was ich aber bei 150 SMS nicht benötigen werde). Auch Internet ist per Paket hinzu buchbar. Der einzige Nachteil, das gute Touch Pro 2 (übrigens ist O2 der einzige Laden der dieses Handy direkt verkauft) kostet EXTRA 15€ im Monat + 190€ Anzahlung. Das ist doch im Gegensatz zu früher als das Handy noch 10€ im Monate + eine ähnliche Rate gekostet hat ein gewaltiger Unterschied. Android Handys gabs hier keine von HTC, nur das Samsung Galaxy. Selma meinte man solle im Internet schauen ob es nicht eine Aktion oder ähnliches gibt, die Kundenberaterin meinte das könnte sie schauen, aber irgendwie kamen wir dann auf ein anderes Thema. Ich weiß jetzt auch warum :P , im Internet gibts den selben Vertrag mit 200 SMS für den selben Preis ;) . Allerdings kostet ein Vertrag mit Handy im Internet 20€ mehr anstatt 15, wie im Laden, doch der Anzahlungspreis von 190€ fürs Touch Pro II bleibt gleich. Das ist richtig heftig, da kostet es bei Amazon viel weniger.

Was habe ich ausgesucht?

Letztendlich habe ich mir den O2-Vertrag für 15€ geholt, dazu eine Internetflat für 10€ und bei Amazon das HTC Hero. Das kommt mich billiger als ein Handy dazuzubestellen bei O2. Ich bin gespannt wie das Handy ist, ich habs mir lange überlegt ob ich soviel Geld ausgeben soll und ob ich mir nicht lieber ein Windows Mobile Smartphone hole (habe ich bis jetzt ja auch gehabt). Ich hoffe, dass war die richtige Wahl.

Always do backups!

August 15th, 2009 . by waterstorm

Letzte Woche hat es mir gleich 2 meiner guten neuen Seagate-Festplatten zerlegt. 2x Hardware defekt… Ich frag mich allerdings wie das ging. Die wahrscheinlichste Erklärung ist wohl, dass der Sata-Controller (der billigste den ich damals finden konnte – dachte nicht, dass sich das irgendwas gibt) einen Vogel hatte und gleich beide angesteckten Festplatten ins Nirvana geschickt hat. Recovery ist leider auch nicht so einfach… Hätte es nur die Partitionen zernommen wäre das sicherlich kein Problem, aber mit Hardwarefehlern kommen die meisten Programme garnicht klar. Meine 1,5 TB Festplatte geht nicht mehr an, nimmt kein Strom… und die andere hat schon in den ersten 100.000 von ca 2.000.000.000 Blöcken 200 Fehler gefunden. Sobald der Test bei 300.000 ankommt reagiert die Festplatte nichtmehr “please check cable”. Super -.-. Natürlich hab ich Held alle wichtigen Daten 2 Tage vor diesem Desaster auf die Festplatten kopiert, da ich dachte diese Platten (waren ein halbes Jahr als) halten noch länger als meine im Rechner, welche schon auf die 5 Jahre zugehen. Das war wohl der “Fail” schlechthin. Ein professionelles Datenrettungsunternehmen will um die 1500€ (abartig!) und das kann und will ich mir nicht leisten, auch wenn ich sehr gerne meine Daten zurück hätte. Ab jetzt mach ich immer Backups und ich kann nur empfehlen: tut das auch! Alles wichtige sollte man unabhängig mindestens 2x haben :-/ sonst kann das ganz schnell wieder passieren, wie bei mir… Shit. Ich hoffe und wünsche allen, das ihnen das niemals passieren wird!

Sound & Codecs – Wer blickt da noch durch?

Juli 11th, 2009 . by waterstorm

Ich habe die letzten paar Tage viel Zeit damit verbracht in der Welt des Filmtons durch zu blicken und möchte deswegen meine Erkenntnisse veröffentlichen, vielleicht nützt es jemand anderem auch.

Grund der ganzen Aktion war eigentlich die Frage ob ich HD-Audio-Codecs auf meinem (Sound-)System abspielen kann. Mein Aufbau sieht wie folgt aus:

Ich habe einen Laptop mit HDMI-Port + Bluray Laufwerk der per HDMI-Kabel mit dem Yamaha AV-Receiver (Mit HD-Audio-Decoder) verbunden ist. An diesem hängt direkt das Teufel Soundsystem. Zu erwähnen sind die Dipolboxen, die einen unglaublich guten indirekten Sound in der Raum bringen. Es klingt als wären überall im Raum Boxen verteilt. Das war der absolute Preisknüller :-) . Teufel verkauft unglaublich “billig”, sehr gute Soundsysteme. Natürlich hängt auch der Fernseher mit HDMI-Kabel am AV-Receiver.

Aber jetzt möchte ich von ganz vorne beginnen und zwar mit den Codecs.

(Ich hoffe ich werde Mbit und Mb nich verwechseln :P und komme immer mit den Richtigen Maßen klar, falls nicht, bitte Comment ;) Danke)

Codecs & Formate – Was gibt es denn so?

Bitstream

Auch wenn dies weder ein Codec noch ein Format ist, möchte ich kurz erklären, dass der Bitstream eine völlig unbearbeitete Weitergabe des digitalen Signals an den Ausgang ist.

PCM - Puls-Code-Modulation

PCM ist der unkomprimierte Stereo Mehrkanalton. (Also auch kein Codec)

Die bekannten Formate:

Dolby Digital 5.1

Der wohl bekannteste Codec überhaupt. Dieses Tonformat war der Standard auf allen normalen Video/Film-DVDs und wir immer noch am meisten verwendet. Bei Blurays erreicht er eine Übertragungsrate von 640 kbit/s, bei normalen DVDs beträgt sie meist 384 oder 448 kbit/s.

DTS – Digital Theater Systems

Mit Dolby Digital der bekannteste und verbreitetste Codec. Mit neueren DVDs kam auch sehr oft eine DTS-Tonspur. Er ist weniger komprimiert und bietet dadurch eine bessere Soundqualität, war aber leider nicht auf allen DVDs zu finden. Auf DVDs wird meistens eine Bitrate von 768kbit/s verwendet, auch wenn bis zu 1538kbit/s möglich wären, die es aber nur selten auf DVDs zu bewundern gab. Selbst auf Blurays hat eine normale DTS-Spurt meist 768kbit/s.

Unbekanntere Soundformate:

Dolby Digital EX

Bei diesem Format wird ein Back-Surround- oder Center-Surround-Lautsprecher hinzugefügt. Hierdurch kommt man auf 6.1. Dies wird allerdings nur benutzt wenn die beiden hinteren Lautsprecher sehr weit auseinander stehen. Habe ich persönlich noch nie gesehen.

DTS-ES Discrete 6.1

Ähnlich wie das Dolby Digital EX-Format wird hier eine 6.1 Anordnung hergestellt. Discrete bedeutet, dass jeder Kanal unabhängig von einander Aufgenommen werden kann.

“Upscaling” Formate:

Dolby Pro Logic (II)

Durch dieses Format können Stereoquellen auf 5.1 Sound decodiert werden und wird somit vor allem bei alten Stereo-DVDs (Serien auf DVD) oder bei angeschlossenem Computer bei Spielen und Musik häufig verwendet. Sehr praktische Einstellung am AV-Receiver für Stereoquellen die kein Dolby Digital Live haben.

DTS Neo

Biete ähnliche Funktionen wie Dolby Pro Logic II. Ton wird vom AV-Receiver in ein DTS-Format verwandelt. DTS Neo beherrscht auch 6.1.

Dolby Digital Live

Es wird direkt im Computer oder der Spielekonsole das Stereosignal in ein 5.1-Kanal-Dolby-Digital-Format verwandelt.

DTS Connect

Bietet ziemlich ähnliche Funktionen wie Dolby Digital Live. Direkte codierung in ein 5.1-Kanal-DTS-Format.

HD-Soundformate:

Dolby Digital Plus

Das Format ist für Blurays und HD-DVDs entwickelt worden und kann 6Mbit/s übertragen (Vergleich zur DVD in DD 448 Kbit/s). Es war laut Netz vorallem bei HD-DVDs beliebt und wurde dort häufig verwendet. Seit dem Durchsetzten der Bluray hab ich das Format aber sehr selten gesehen. Auf Blurays wird es normaler Weiße nicht verwendet.

Dolby TrueHD

TrueHD versteht sich als Nachfolger von “Meridian Lossless Packing” und ist ein verlustfreier Codec. Er unterstützt 7.1 Surround-Sound und erlaubt eine Übertragungsrate von bis zu 18 Mbit/s. Er ist häufig auf BluRays zu finden und führt eine Core Dolby Digital Spur mit 640 Kbit/s mit sich (Für den Fall, dass der Decoder die HD-Audio Spur nicht decodieren kann).

DTS-HD Master Audio & High Resolution Audio

DTS-HD ist im Moment (zumindest meiner Meinung nach) der beste Audiocodec, er ist ebenfalls verlustfrei und schafft eine Übertragungsrate von bis zu 64 Mbit/s. Typisch bei einer BD sind um die 2,4 Mbit, aber bei Master and Commander waren es locker 4,5. Genau wie TrueHD führt DTS-HD auch eine Core DTS Spur allerdings mit 1538 Kbit/s mit sich.

Die wichtigste Frage: Hört man das denn?

Genau diese Frage wollte ich mir beantworten. Da die Soundkarte meines Laptops keine HD-Audio-Codecs codieren oder zum AV-Receiver bringen kann wollte ich wissen ob es sich lohnt etwas zu kaufen, das diese Codecs abspielen kann. Also habe ich mir die Playstation 3 von meinem Cousin ausgeliehen, die laut Internet sowohl DTS-HD als auch TrueHD abspielen kann. An diesem Punkt möchte ich erwähnen, dass der AV-Receiver kein DTS-HD oder TrueHD Decoder benötigt um ein solches Format abspielen zu können (er kann es bloß nicht decodieren.) Er muss lediglich das “multi-channel LPCM” Format unterstützen. Dies wusste ich bis vor kurzem auch nicht, aber ich denke das ist ein wichtiger Punkt. Die PS3 hat einen eingebauten Decoder und bringt den decodierten Sound als Lineares PCM zum Receiver. Alles was man tun muss ist die PS3 richtig einzustellen. In den HDMI Optionen muss man bei Sound “Linearer Bitstream” auswählen und bei Soundformate muss man an alle ein Häkchen machen. Danach kann man durch drücken des Select-Knopfes direkt beim Abspielen den Codec und die Bitrate sehen.

Unsere Test Bluray war “Master and Commander” die eine Deutsche DTS- und eine Englische DTS-HD Master Audio Spur hat. Zahlenmäßig ist ein großer Unterschied vorhanden. Die deutsche DTS Spur hat 768 Kbit/s und die englische DTS-HD Spur um die 4,5 Mbit/s. Wir waren erstaunt wie deutlich der Unterschied der beiden Spuren zu hören ist. In der deutschen Spur dominieren sehr stark die zwei Front Boxen (Links + Rechts) und der volle 5.1 Sound ist nur selten gut zu hören. In der DTS-HD Spur sieht das ganz anders aus. Es wird sehr oft der volle 5.1 Klang benutzt und man hört aus allen Richtungen (Boxen) wie die Segel im Wind flatter, wie die Mannschaft über das Deck des Schiffes trampelt und wenn die Kanonenkugeln einschlagen… Wow! Man hört das Splittern des Holzes im ganzen Raum. Eine ganz andere Atmosphäre wie beim “normalen” DTS Klang, bei dem sehr viel vom Sound nur von Vorn zu hören ist. Hier muss ich anmerken, dass es nicht nur englische DTS-HD Tonspuren gibt. Inzwischen gibt es immer mehr deutsche HD-Audio Spuren. Lediglich unsere Master and Commander Test BD hatte DTS-HD nur im Englischen. Auch noch ein sinnvoller Test wäre es gewesen die 4,5 Mbit/s DTS-HD MA Spur mit der (vom Laptop ausgegebenen) 1,5 Mbit/s Core DTS Spur zu vergleichen, aber dazu hatte ich leider keine Zeit mehr.

Nach dem Master and Commander Test (der nur eine Szene beinhaltete), wollten wir noch einen Film ganz anschauen. Doch hier muss ich leider das erste Mal, negativ von der Playstation 3 berichten, die als BluRay-Player überall sehr hoch gelobt wird. Nach dem wir eine halbe Stunde den Film geschaut haben, ging auf einmal der Lüfter an. Ich dachte “Kein Problem, der wird sicher nur kurz runter kühlen und dann wieder ausgehen” – Pustekuchen… Das Ding war die nächste halbe Stunde so laut, dass ich den Film lauter machen musste (und der war nicht gerade leise…). Irgendwann haben wir das nicht mehr ausgehalten und haben beschlossen lieber leiserer Lüfter und schlechtere Tonspur, als das Flugzeug im Wohnzimmer und DTS-HD.  Als haben wir den Laptop angeschmissen und dort den Film weiter geschaut. Ich wusste nicht, dass ein Lüfter so nerven kann. Echt schade, die PS3 ist an sich sonst sehr gut in Sachen BluRay.

Kann das mein Laptop auch?

Das war die nächste Frage die ich mir gestellt hab. Brauch ich wirklich ein BluRay-Player oder kann ich das auch mit meinen bisher vorhandenen Mitteln (Laptop) lösen? Nach reichlicher Recherche komme ich zu dem Schluss, dass es bisher nur eine einzige Soundkarte gibt, die die HD-Codecs decodieren kann. Nämlich die Asus Xonar HDAV 1.3. Die allerdings an die 186€ kostet und einen PCIe-Slot braucht, das heißt ich kann das decodieren am Laptop vergessen. Da mein AV-Receiver aber selbst einen Decoder hat würde es mir auch reichen wenn meine Soundkarte den Bitstream einfach weiterreicht, ohne ihn zu decodieren, aber nach stundenlangen Tests, habe ich das gestern nicht hin bekommen… Dabei ist das eine 7.1 Channel Soundkarte im Lappi, also nicht Mal so schlecht. Doch weder mit PowerDVD, WinDVD noch mit TotalTheater habe ich das geschafft…  Die maximale Leistung die ich aus meiner Soundkarte per HDMI herausholen konnte, war die Core DTS Spur des DTS-HDs mit einer Bitrate von 1538Kbit/s. Die PCM Spuren wandelt meine Soundkarte direkt mit Dolby Digital Live um, uncodiert bekommt man scheinbar nichts aus der Karte raus. Schade.

Der Player kanns!

Die nächste Stunde hab ich damit verbracht einen guten BluRay Player auszusuchen der sowohl TrueHD als auch DTS-HD abspielen kann. Mir stach sofort der LG BD 370 ins Auge, der auch gleich – soweit ich weiß so ziemlich als einziger BD Player – mkv Dateien abspielen kann, was natürlich sehr schön wäre. Der mkv Container ist heute ja eigentlich der Standard bei HD-Videos. Auch der Preis war ganz in Ordnung mit 181€. Doch nach einiger Recherche las ich folgendes:

The good:
Streams Netflix and YouTube; Profile 2.0 compatible; onboard decoding for Dolby TrueHD and DTS-HD Master Audio Essential; relatively quick load times.

The bad:
Competitors offer better image quality on Blu-ray and DVD; no Wi-Fi option.

(Quelle CNET)

Wi-Fi ist mir egal, aber dass die Bildqualität nicht so gut wie bei den Vergleichsstücken ist, das ist für mich entscheidend. Ich habe letztendlich den Player gefunden den ich mir kaufen würde. Und zwar den Panasonic DMP-BD35. Warum? Er kostet zwar ein paar Euros mehr (220€), aber dafür gehört die Bildqualität (nicht nur bei den BDs sondern auch bei den DVDs die per “Upscaling” auf 1080p kommen) mit zu den Besten. Zudem ist er einer der einzigen Player die die HD-Audio-Codecs sowohl codieren und als LPCM an den Receiver schicken als auch direkt den Bitstream weiter zu geben und ihn vom AV-Receiver decodieren zu lassen (somit leuchtet die DTS-HD / TrueHD Lampe am Receiver – Soll aber vom Ton überhaupt keinen Unterschied machen).

The good:
Excellent image quality on Blu-ray Discs; Profile 2.0 compliant; onboard decoding for all high-resolution soundtrack formats, plus bit-stream output.

The bad:
PlayStation 3 offers much more functionality and faster navigation, although it costs more

(Quelle CNET)

Fazit

Hätte ich mir nicht schon vor ein paar Monaten einen DVD-Player gekauft der ein Upscaling-Feature hat, hätte ich jetzt sicherlich zugegriffen (ich war wohl etwas vorschnell :-) ). Aber jetzt lass ich das ganze erst einmal ein wenig sitzen und schaue wie sich alles entwickelt. Vielleicht gibt es ja auch bald eine externe Soundkarte die diese Audiocodecs beherrscht. Wir werden sehen was die Zeit bringt. Wer gerne BluRays schaut und ein Soundsystem hat, das wenigstens ein bisschen über dem Trash-Level liegt, dem sei nur geraten sich einem BluRay Player zuzulegen, der die HD-Audiocodecs beherrscht. Es lohnt sich wirklich!

Vielleicht bin ich nur ein Soundfreak, aber die Atmosphäre ist ganz anders, wenn der Sound stimmt. Ich liebe es einen guten Film zu sehen der ein sehr gutes Bild und ein unvergesslichen Ton liefert. Das sind schöne Abende, aber sie sind natürlich noch schöner, wenn man sie mit jemandem teilen kann ;-)

Schwäbisch rocks!

Juli 7th, 2009 . by waterstorm

Dies ist ein Auszug aus unserem Filmblog – der inzwischen auch viele andere Witzige Dinge beherbergt -, aber da dieser Blog intern ist, dachte ich komm, poste es bei dir auch noch:

Wir haben uns darüber unterhalten wie man Schwäbisch schreibt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es keine eindeutige oder “offizielle” Schreibweise gibt. So kam die Idee einfach mal rum zu fragen wie man “Du kannst mir mal den Schuh aufblasen” (Greetings Ronnie ;-) ) auf Schwäbisch schreibt. Unsere bisherigen Ergebnisse kann man jetzt hier bewundern:

#1 do kaasch miar moal d’schua uffblosa
#2 du koasch mr moal dr schuah uffbloasa
#3 du kasch mir mol n schua ufblosa
#4 dô kannsch mr mol dr schuh uffblosa
#5 du kosch mer der schue ufblose
#6 do kasch mar mol d schua uffblosa
#7 da kasch ma ma de schuah ufblosä
#8 ha du kasch märr doch amoel dä schuä uffbloasä

Wer noch nicht befragt wurde und eine Ergänzung hat, einfach in die Comments ;-) Danke!

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