Duck DNS

Um was geht’s hier?

Früher hatte ich oft einen TeamSpeak2 Server lokal auf meinem PC laufen. Damit sich meine Freunde dann auf meinen Server verbinden konnten musste ich immer die aktuelle IP nachschauen und diese dann weitergeben. Problem hierbei ist, dass sich die IP (zumindest solange IPv4 noch der Standard ist) alle 24 Stunden einmal ändert und somit jedes Mal die IP nachgeschaut und weitergegeben werden muss. Um dies alles zu vereinfachen gibt es Mengen an Anbietern, wie das sehr bekannte DynDNS, die es einem erlauben eine Subdomain wie zum Beispiel „meintsserver.dyndns.org“ auf die eigene IP weiterzuleiten. Dies kann direkt über den Router erfolgen, der immer wenn er eine neue IP bekommt gleich die Subdomain updatet.

Wo liegt dann das Problem?

Letztens wollte ich eine solche dynamische Subdomain über die Weihnachtstage für meinen RaspberryPi einrichten und habe daher nach einem passenden Anbieter geschaut. Die meisten Anbieter haben allerdings einen kleinen Haken… DynDNS ist nicht mehr kostenlos und somit muss monatlich für den Service gelöhnt werden. Im Prinzip okay, aber da ich das nur sehr spärlich und auch nur ab und an einsetze suchte ich eine kostenfrei Alternative. Auch hier gibt es einige Anbieter, allerdings mit anderen Problemen wie Werbung während der Weiterleitung oder Ähnliches. Insgesamt recht unschön.

Lösung

Dann bin ich auf Duck DNS gestoßen und bin sehr angetan von dem Service. Sieht zwar sehr schlicht und vielleicht sogar etwas komisch aus, ist aber echt super: Einfach einzurichten, es gibt Anleitungen für alle gängigen Update-Methoden (Router, Linux, Windows, etc.), 5 Domains sind kostenlos und ohne lästige Accounterstellung: einfach per Twitter, Google, Facebook oder Reddit einloggen (okay, wer kein solchen Account hat, ist wohl etwas aufgeschmissen).

Also habe ich mein guten alten Google „Fakeaccount“ eingeloggt, eine Subdomain ausgewählt (z.B. wasauchimmer.duckdns.org), das ganze per Anleitung auf meinem RasperryPi eingerichtet und alles hat sofort funktioniert.

Fazit

Es hat keine 15 Minuten gedauert alles anzulegen und einzurichten. Kostenlos, schnell und werbefrei. Klasse Service, danke! Kann ich nur weiterempfehlen.

Recovering a ASUS RT-N56U after Firmware-upgrade fail

Scheint bei mir langsam zur Gewohnheit zu werden diverse Geräte nach einem Upgrade-Fail wieder zum laufen zu bringen 🙂

Was ist passiert?

Ich habe einen ASUS RT-N56U Router bekommen, nachdem ein Firmware-Upgrade von 1.x auf 3.x durchgeführt wurde (das ist jedenfalls was mir gesagt wurde 🙂 ) und der Router danach in keiner Weiße mehr reagiert hat.

Symptome

  • Keine Reaktion/Blinken mehr an den LAN Ports
  • Keine Reaktion/Blinken am WAN Port
  • Keine blinkenden Status LEDs
  • Allein die PowerLED hat durchgehend blau geleuchtet

Ansatz

Mein erster Weg war zur ASUS Support Page dieses Routers. Dort findet man eine recht ausführliche Anleitung wie man mit Hilfe eines Recovery Tools die Firmware neu flashen kann. Leider hat diese Anleitung bei mir so nicht funktioniert und ich musste doch wieder zur allseits beliebten Suchmaschine greifen 😉 .

Lösung

Um nicht lange drum rum zu reden, hier die Anleitung wie ich die Firmware wiederhergestellt hab. Sollten die Direktlinks nicht (mehr) funktionieren einfach auf die oben genannte Support Page gehen, den Router und das passende Betriebsystem auswählen.

#1 Das Recovery Tool herunterladen und Installieren. Achtung: Geht nur auf Windows, ich musste also extra mein Laptop auspacken und ins Windows booten.

#2 Die Firmware mit der Version 3.0.0.4.374.130 herunterladen. Achtung: Auf die Versionsnummer achten! Bei mir ging die aktuelle Firmware nicht, obwohl in vielen Anleitungen die neuste Firmware genannt wird.

#3 Den Router im Recoverymodus starten wie folgt:

ALLE Stecker ausstecken, auch WAN und Strom. Den Resetknopf gedrückt halten, währenddessen den Strom einstecken und warten bis die PowerLED blau blinkt, dann den Resetknopf los lassen.

#4 Den Computer über LAN direkt mit dem Router Verbinden (Port ist eigentlich egal, ich hab Port 1 genommen). Wichtig: Alle anderen Netzwerkschnittstellen deaktivieren! Ich musste mein WLAN in der Systemsteuerung deaktivieren, sonst konnte ich mich nicht mit dem Router über LAN verbinden. Seltsam, aber hilft 🙂 .

#5 In den Einstellungen der Netzwerkkarte eine statische IP vergeben:
IP: 192.168.2.11
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Gateway: 192.168.2.1

#6 ASUS Recovery starten, die heruntergeladene Firmware auswählen und auf „Hochladen“ klicken.

#7 Warten und die Daumen drücken! Es dauert eine Weile bis die Firmware geflashed ist. Danach dauert es noch einen Moment bis der Router neugestartet hat. Erst hat wieder nur die PowerLED geleuchtet, aber nach einer weiteren Minute warten lief der Router dann wie er sollte und war wieder übers LAN erreichbar.

And it’s gone – QNAP webinterface

Und schon wieder…

Heute ist zwar nicht (wie letztes Mal) Sonntag, aber ich hatte wieder ein Erlebnis mit meiner QNAP: Mein Webinterface war weg… :-/

Problem

Ich hatte „force SSL“ an und somit den Standard-Port 8080 deaktiviert. Beim Update auf 4.1.0 hat es dann scheinbar den SSL-Port zerschossen und ich konnte nicht mehr auf das Webinterface zugreifen. Die Shares und SSH ging allerdings noch.  Was nun? Eine QNAP ohne Webinterface macht ja auch wenig Sinn. Also auf ins „Gefecht“.

Lösung

Nach einigen Fehlversuchen war die Lösung dann doch zum Glück recht einfach:

#1 Per SSH einloggen

#2 Folgende Befehle ausführen:

setcfg System "Force SSL" 0
/etc/init.d/thttpd.sh restart

#3 Nun sollte der Default-Port wieder funktionieren und ihr könnt euch per ipadresse:8080 einloggen

#4 Einfach in die Einstellungen gehen und den SSL Port auf einen anderen Port der Wahl legen, z.B. 9091.

#5 Nun kann „force SSL“ wieder aktiviert werden und das System sollte über den neu definierten Port erreichbar sein: ipadresse:9091

Full-featured Trackmania2 Stadium Server hosten

TrackMania2 Stadium

Falls ihr TrackMania nicht kennt und ihr (Arcade-) Rennspiele mit anspornendem Multiplayer gern habt, solltet ihr euch dieses Spiel unbedingt anschauen. Das Prinzip ist simpel: Eine Strecke wird eine bestimmte Zeit lang gespielt, z.B. 5 Minuten und während dieser Zeit könnt ihr so oft ihr wollt fahren (natürlich auch jederzeit neu starten) und damit eure Zeit verbessern. Wer nach diesen 5 Minuten die beste Zeit gefahren hat gewinnt. Dank guter Fahrphysik und extrem abwechslungsreichen Strecken mit allen erdenklicher Streckenteile wie Loopings, Wallrides, verrückten Sprüngen, etc (es gibt natürlich auch Strecken ohne diese Dinge) macht dieses Spiel auch lange Zeit viel Spass. Ein super Bonus-feature: Ihr könnt auch mit dem eingebauten Map-Editor eure eigenen Strecken bauen.

Was ist mit „Full-featured“ gemeint?

Wer schon mal Trackmania gespielt hat, der weiß wie das Interface normal ausschaut (Singleplayer). Spielt man aber online ändert sich das ganze, die meisten Server haben diverse Plugins für den Dedicated-Server um das Spiel spannender zu machen. So werden oft die „Local Records“ und die aktuelle Plazierung auf der rechten und die „Dedimania Records“ auf der linken Seite angezeigt. Dadurch sieht man sofort beim fahren wie gut man abschließen muss um einen Platz in den Records bekommt oder wie gut momentan die anderen sind. Aber auch Dinge wie „wer war an welchem Checkpoint der schnellste“ oder wie gut ist die aktuelle Strecke bewertet finden sich auf dem HUD.

tm2

Alles in allem verbessern diese Plugins den Spiel-spass und den ganzen Ablauf online um einiges. All dies wollen wir auf unserem Server auch haben.

Der eigene Server

Voraussetzungen

Folgende Dinge werden benötigt:

  1. Ein eigener Server, vorzugsweise ein Root-Server im Rechenzentrum der Wahl. Alternativ geht auch ein V-Server oder ein alter PC zu-hause (allerdings sind dann ein schnelles Internet und wissen über NAT für den Router Pflicht)
  2. Linux (Für mein Tutorial, läuft im Prinzip aber auch auf Windows)
  3. Das Spiel also einen Key für Trackmania und den damit verbundenen Trackmania Account
  4. Einiges an Zeit

 Die Grund-Installation

#1 Einen Dedicated-Server-Account erstellen

Auf ManiaPlanet einloggen und dort eine neuen Dedicated Account erstellen. Einfach einen neuen Login aussuchen (ist später nur ganz klein im Detailfenster zu sehen, also im Prinzip frei wählbar), ein Passwort vergeben (Achtung: Merken, das brauchen wir später!) und als letztes noch den Standort des Servers aussuchen (nach diesem kann im Spiel gefiltert werden)

#2 (Optional) Einen neuen Linux-User für TM2 erzeugen und zum neu erstellen User wechseln

sudo adduser tm2
sudo su tm

#2 Dedicated-Server herunterladen

cd ~ #oder in das gewünschte Verzeichnis wechseln
mkdir tm2-dedi
wget http://files.maniaplanet.com/ManiaPlanet3Beta/ManiaPlanetBetaServer_latest.zip
unzip ManiaPlanetBetaServer_latest.zip

Alternativ kann auch das Ubuntu Repository genutzt werden (natürlich nur unter Ubuntu)

#3 Serverkonfiguration

mv UserData/Config/dedicated_cfg.default.txt UserData/Config/dedicated_cfg.txt
nano UserData/Config/dedicated_cfg.txt

Folgende Dinge müssen verändert werden:

#3.1 Ein neues SuperAdmin Passwort vergeben:

<level>
     <name>SuperAdmin</name>
     <password>DasNeueSuperAdminPasswort</password>
</level>
<level>
     <name>Admin</name>
     <password>DasNeuePasswort</password>
</level>
<level>
     <name>User</name>
     <password>DasNeuePasswort</password>
</level>

#3.2 Den Dedicated-Login eingeben:

<masterserver_account>
     <login>dedicatedLogin</login>
     <password>dedicatedPasswort</password>
     <validation_key>VALIDATIONKEY</validation_key>
</masterserver_account>

#3.3 Den Servernamen vergeben:

<server_options>
     <name>ServerName</name>
<comment>Kommentar für den Server</comment>

#3.4 Environment einstellen:

<title>TMStadium</title>

Achtung: In nano können Änderungen mit Strg+O gespeichert werden und der Editor wird anschließend mit Strg+X wieder geschlossen.

#4 Startscript bearbeiten:

nano RunSrvTM.sh

./ManiaPlanetServer /title=TMStadium /game_settings=MatchSettings/TMStadiumA.txt /dedicated_cfg=dedicated_cfg.txt

 XAseco

Für Trackmania gibt es eine ganze Liste verschiedener Pluginsystem. Recht bekannt und auch schon oft genutzt im alten TrackMania ist XAseco2.

#1 Download

Einfach die aktuellste Version von der XAseco Website herunterladen (Zum Zeitpunkt dieses Blogeintrags war dies Version 1.03).

#2 MySQL

Jetzt wirds ein wenig komplizierter, denn alle Daten von XAseco werden in einer MySQL Datenbank gespeichert (Records, Votes, etc). Also müssen wir zuerst eine MySQL Datenbank installieren (einfach #2.1 überspringen, falls schon installiert).

#2.1 Installation

Je nach Linux Distribution ist das ein wenig anders, für Ubuntu/Debian wäre das:

sudo apt-get install mysql-server

Auf ArchLinux wäre dies (Achtung MySQL wurde hier von MariaDB ersetzt, für den Anwender bleibt aber fast alles beim Alten):

sudo pacman -S mariadb

#2.2 Datenbank anlegen

Erst müssen wir uns in der Datenbank einloggen:

mysql -u root -p

und einfach das bei der Installation vergebene Passwort eingeben. Dann folgenden Befehl kopieren:

CREATE DATABASE xaseco2;

#2.3 MySQL User anlegen

Nun können wir direkt auch den passenden User erstellen, einfach folgendes kopieren und dabei „meinMysqlPasswort“ auf das gewünschte Passwort verändern!

CREATE USER 'tm2'@'localhost';
SET PASSWORD FOR 'tm2'@'localhost' = password('meinMysqlPasswort');
GRANT all ON xaseco2.* TO 'tm2'@'localhost';

#3 Konfiguration

#3.1 Entpacken

Jetzt kann das unter #1 heruntergeladen Archiv entpackt werden.

unzip xaseco2_103.zip

#3.2 Verschieben der Config-Files bei der Erst-Installation

cd xaseco2/newinstall
mv *.xml ../
mv *.php ../
cd ../

#3.3 Database config

nano localdatabase.xml

Hier muss die Datenbank auf die korrekten Daten von oben geändert werden also ändern wir den folgenden Block:

<mysql_server>localhost</mysql_server>
<mysql_login>tm2</mysql_login>
<mysql_password>meinMysqlPasswort</mysql_password>
<mysql_database>xaseco2</mysql_database>

#3.4 Haupt-Konfiguration

Mit Hilfe dieser Datei können viele Detail-Einstellung vorgenommen werden, welche ich hier überspringe, ich hab einfach die Standard-Einstellungen gewählt. Diese sind im Prinzip auch schon super und müssen nur verändert werden, wenn etwas bestimmtes geändert werden soll.

Folgende Einstellungen müssen allerdings geändert werden:

nano config.xml

Erst vergeben wir Adminrechte, hier können beliebig viele Accounts angegeben werden. Wir benötigen hier die ManiaPlanets Loginnamen nicht die Nicknames!

Achtung: Hier wird der MasterAdmin angegeben, MasterAdmins habe ALLE Rechte auf dem Server! Es wird noch weiter unterschieden in Admins und Operators (siehe unten).

<masteradmins>
    <tmlogin>meinManiaPlanetLoginName</tmlogin>
</masteradmins>

Ganz wichtig ist noch die Servereinstellung, die findet man ganz am Ende der Datei:

<tmserver>
    <login>SuperAdmin</login>
    <password>DasNeueSuperAdminPasswort</password>
    <ip>127.0.0.1</ip>
    <port>5000</port>
    <timeout>180</timeout>
</tmserver>

#3.5 Admins/Operators

Wer möchte kann jetzt noch zusätzliche Admins und Operators festlegen (Optional!). Zusätzlich können auch die Rechte beider Ränge einzel eingestellt werden.

nano adminops.xml
<admins>
    <tmlogin>meinManiaPlanetLoginName</tmlogin>
</admins>

<operators>
    <tmlogin>meinManiaPlanetLoginName</tmlogin>
</operators>

#3.6 Dedimania

Dedimania ist ein Records System das Serverübergreifend funktioniert. Jeder Record der auf dem Server gefahren wird, wird anschließend auf die Dedimania Record Server hochgeladen und ist anschließend auf allen anderen Servern auch zu sehn.

Wer diesen Service nutzen will muss sich erst bei Dedimania anmelden. Einfach den ManiaPlanet Account verknüpfen mit dem auch der Server Login erstellt wurde und anschließend bei „register your dedicated server“ diesen Server Login noch registrieren.

Nach der Registrierung wird ein Dedimaniacode angezeigt, diesen brauchen wir gleich für die Konfigurations-Datei.

vim dedimania.xml

Der Dedimaniacode muss nun zusammen mit dem Dedicated Server login eingetragen werden:

<masterserver_account>
    <login>dedicatedLogin</login>
    <dedimaniacode>000000000</dedimaniacode>
</masterserver_account>

Hinweiß: Es gibt insgesammt 100 Dedimania Records für jede Map. Allerdings können auf einem Server nur die Ränge 1-30 belegt werden. Wer einen Server haben will auf dem alle Spiele die Ränge 1-80 belegen können muss eine einmalige Spende von 10 Euro an die Gründer von Dedimania einreichen. Dies wird damit begründet, dass die benötigten Server für den Dedimania Service auch bezahlt werden müssen. Die Website zum Spenden könnt ihr hier finden, denkt daran euren Dedicated Login anzugeben.

Die Ränge 80-100 hingegen können ausschließlich von Spielern belegt werden die selbst an Dedimania gespendet haben.

Habt ihr gespendet müsst ihr noch in der dedimania.xml folgenden Eintrag ändern:

<limit_recs>80</limit_recs>

XAseco Plugins

Läuft XAseco auf dem Server kann man diesen ganz nach seinen Wünschen konfigurieren indem verschiedene Plugins zusätzlich installiert werden. In der Grundkonfiguration laufen zwar schon alle wichtigen Dinge wie Local Records oder Dedimania Records, jedoch lässt das Interface noch ein wenig zu wünschen übrig. Um ein Gameplay wie auf dem oben dargestellten Bild zu bekommen, müssen noch zusätzliche Plugins wie z.B. EyePiece installiert werden.

#1 EyePiece

EyePiece ist ein Plugin welches eine schönes und praktisches HUD hinzufügt und alle Records und auch andere Dinge übersichtlich anzeigt.

Einfach über die Website die aktuellste Version herunterladen. Zum Zeitpunkt dieses Tutorials war das die Version 1.0.9.9. Anschließend entpacken, alles in den XAseco Ordner kopieren und in die Plugin-Liste eintragen:

wget http://www.undef.name/.downloads/XAseco2/plugin.records_eyepiece.php-1.0.9.9.zip
unzip plugin.records_eyepiece.php-1.0.9.9.zip
cp -R ./plugin.records_eyepiece.php-1.0.9.9/xaseco2/* ./xaseco2/
nano xaseco2/plugins.xml

Folgendes hinzufügen:

plugin.records_eyepiece.php

#2 TM Karma

Sehr beliebt ist auch TM Karma für Map Ratings. Hier kann jeder Spieler der die Map geschafft hat diese Bewerten mit —, –, -, +, ++ und +++. Dies ermöglicht feinere Abstufungen und gibt der Map ein recht ausgeglichenes und faires Rating.

Auf hier wieder auf die Website und die aktuelle Version (1.0.7) herunterladen.

wget http://www.undef.name/.downloads/XAseco2/plugin.tmkarma.php-1.0.7.zip
unzip plugin.tmkarma.php-1.0.7.zip
cp -R plugin.tmkarma.php-1.0.7/xaseco2/* ./xaseco2/
nano xaseco2/plugins.xml

TM-Karma hinzufügen/Auskommentieren und RASP auskommentieren:

plugin.tm-karma-dot-com.php

Starten!

Fertig! Jetzt muss nur noch der Server gestartet werden:

./XAseco2.sh

Viel Spass beim Spielen! 😉

Server-Manager

Über die Konfig-Dateien können alle Einstellungen des Server angepasst werden. Wer eine einfache und schnelle Bedienung des Server haben möchte, sollte sich unbedingt einen der Web-Server-Manager anschauen. Ich habe mir auf unserem Server noch den offiziellen Dedicated Manager von Nadeo installiert.

Diesen zu installieren ist allerdings wieder eine Sache für sich und würde auch die Ausmaße dieses Blogeintrags sprengen. Vielleicht komm ich später noch dazu ein extra Tutorial für die Installation des Dedicated Manager zu schreiben.

 

Miranda, ICQ, Jabber und Co.

Nachdem heute, zur Abwechslung, einmal mehr der ICQ-Loginserver ausgefallen ist, habe ich eine richtig Lust bekommen hier einen Blogeintrag zum Thema zu schreiben und ein Paar Dinge zu erklären die, für den Einen oder Anderen, vielleicht ganz interessant sein könnten.

Tipp 1:

Benutze lieber Miranda anstelle des ICQ-Clients. Warum? Diese Frage ist einfach zu beantworten. Es gibt einige Vorteile die man mit Mirdanda hat:

  • – Keine integrierte Werbung
  • – sehr genaue Konfigurationen möglich
  • – beliebig erweiterbar
  • – Verschlüsselung (mit plugin), ICQ kann nämlich alle eure Gespräche speichern, analysieren oder mitverfolgen
  • – freie und sehr große Skinauswahl
  • – Multiprotokoll-Client (msn, icq, yahoo, jabber, gg, irc, aim)
  • – etliche kleine Sachen:)

Der bisher einzige, für manche Menschen (für mich nicht 😉 ) wichtige Nachteil, der mir bisher aufgefallen ist: Die ICQ-Spiele funktionieren nicht in Miranda und ich weiß nicht ob im Moment schon ein dementsprechendes Plugin im Internet aufgetaucht ist. Ein kleiner Nachteil ist auch, dass Miranda in der „original“ Ausführung, doch recht „unfreundlich“ aussieht. Mir gefällt der standard Skin nicht. Aber es gibt im Internet (siehe Links unten) sehr gute Skins, mit denen Miranda sicherlich viel besser aussieht als ICQ ;).

Für die, die Miranda einfach gerne Testen wollen ohne extra nach dem Download zu suchen, oder die Addons einzeln herunterzuladen, habe ich hier meine Installation hochgeladen:

Mein Miranda

EDIT:

Ich bin im Netz gerade über Miranda ME gestolpert. Das ist ein schon recht gut eingerichtetes Miranda. Wer eine schon etwas „professioneller“ hergerichtete Version haben will, anstatt meine zu benutzen oder selbst eine zu „erstellen“ der kann einfach Miranda ME nehmen. Es sieht, wenn ich mir das gerade so anschaue, ganz nett aus :). Auch wenn ich es noch nicht getestet habe.

Meine Installation enthält folgende Erweiterungen im Vergleich zu der „original Version“:

  • – Erweiterte History (Super Plugin, kann z.B. auch nach URLs filtern und findet somit mit einem Klick alle Websiten die im Chat vorkamen. Aber auch ansonsten eine exzellente History mit Suchfunktion, Filtern, Bookmarks und weiteren Dingen)
  • – OTR (Verschlüsselung)
  • – PopUp (zeigt wichtige Ereignise an)
  • – Smileys
  • – Tabsrmm (freie Wahl zwischen einzelnen Chatfenster, oder einem SEHR SEHR gutem Tabfenster, wie man es auch in ICQ 6 vorfindet, allerdings ist dieses Fenster auch mit Skins änderbar und auch sehr weit frei konfigurierbar)
  • – Updater (Sobald neue Versionen von den Addons erscheinen, läd dieses Addon sie automatisch herunter und installiert sie)
  • – WhenWasIt (Geburtstag erinnerung)
  • – DB-Editor

Alle wichtige Links:

Tipp 2:

Erstelle neben dem ICQ-Account einen Jabber Account! Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand: Sobald die ICQ-Server wieder einmal down sein sollten, könnt ihr mit allen eueren Freunden, die ebenfalls Jabber benutzen, weiterchatten. Allerdings ist es auch empfehlenswert Anstelle von ICQ mit Jabber zu chatten, denn Jabber ist ein freies und auch sehr sicheres Chat-Protokoll. Nachzulesen – für Interessierte – auf Wikipedia. Was heißt das genau?

  • – Jabber ist frei, somit kann jeder den Quellcode herunterladen und betrachten. Dies schließt eigentlich den Einbau von Hintertüren oder Überwachungsmechanismen (wie bei ICQ) aus.
  • – Jabber ist dezentral, es gibt kein großes Server über den der ganze Verkehr läuft, somit kann nichts von z.B. einer Firma, die den einzigen Server am laufen hat, aufgezeichnet werden.
  • – Es ist durch eine SSL Verbindung zum Server und auch der Möglichkeit der OTR (Ende-Ende) Verschlüsselung sehr sicher und kann, wenn überhaupt, nur extrem schwer abgehört werden
  • – Es ist komplett kostenfrei und ohne Werbung
  • – Jabber funktioniert auch wenn die ICQ-Server down sind 😉

Das sollte ersteinmal genügen. Ich kann euch nur darum bitten diese Tipps zu lesen und danach überdenken ob ihr immer noch den ICQ-Client benutzen wollt. Wer Probleme mit Miranda hat, kann sich natürlich an mich wenden (Kommentare oder E-Mail/ICQ). Es ist natürlich jedem freigestellt ob und was er letztendlich benutzt :).

So long…