Mandriva Linux die 2.

Nach einem halben Monat Linux kann ich jetzt endlich mal mehr schreiben. Ich habe Linux installiert und wollte jetzt sehen ob es mir wie beim letzten Test geht und ich nach 2 Tagen keine Lust mehr auf Linux hatte, weil die Hälfte der Programme nicht so wollte wie ich und ich auch nach verzweifelter Suche immer noch keine Lösung parat hatte.

Jetzt kann ich sagen, ich hatte ein Laufzeit-Verhältnis von 3 : 1 für Linux. Windows wurde ausschließlich zum Spielen gestartet, für alles andere habe ich jetzt Linux verwendet. Ich hatte ein paar mal zu kämpfen. Vorallem mit dem Sound. Aber jetzt bin ich echt zufrieden und erfreut. Ich habe das Design nocheinmal leicht verändert:

Das Design gefällt mir jetzt ganz gut. Nicht zu übertrieben, aber auch nicht dieses standard Festerdesign, das mochte mir immer noch nicht so ganz gefallen 🙂 Obwohl es schon besser ist als in der alten Version. Aber eigentlich muss man hier auch garnichtmehr viel sagen, da KDE 4.1 so oder so bald herauskommen wird und ich dann, wenn es wirklich stabil laufen sollte, auf KDE 4 umsteigen werde. Es sieht einfach soooo gut aus 🙂 Ich freue mich schon richtig. Vielleicht installiere ich mir auch mal die RC1 um es mir anzuschauen.

Zu meinem Soundproblem: Ich hatte das Problem, dass ich in Opera kein Sound in den Flashfilmen hatte. Dieses Problem ließ sich vergleichsweiße aber noch sehr einfach, durch installation des Paketes „libflashsupport“ und einem anschließenden Neustarts beheben. Zudem habe ich mir Pulseaudio installiert, das ist ein ganz nettes Progrämmchen, damit kann man einzel bei jedem Programm die Lautstärke einstellen:

Bei dem Flashplayer ging es gleich weiter. Ich habe eine 64bit Version von Firefox, doch das Flashplugin gibt es nur als 32bit Version. Der Firefox hat einen „nspluginwrapper“ damit das 32bit Plugin auch in der 64bit Version benutzt werden kann. Doch ich bei mir hat er das nicht automatisch verwendet. Erlösung brachte die Zeile

nspluginwrapper -i /usr/lib/flash-plugin/libflashplayer.so

Erfreulich war, dass fast jedes Programm das ich benötigt habe (und ich in Windows jedesmal installieren muss) schon auf der Festplatte waren. Wie zum Beispiel ein FTP Programm (Filezilla), ein guten Musikplayer (Amarok), ein Browser (Firefox, wobei ich trotzdem Opera nachinstalliert habe), ein guten Editor (kWrite) und etliches mehr.

Das einzige was mich bisher stört, ist, dass es kein ICQ-Client gibt, der meinen Ansprüchen entspricht. Kopete ist wirklich gut, aber es stürzt bei mir leider zuoft ab. LICQ hat bei mir noch etwas zuviele Zicken gemacht und hat nicht funktioniert wie es sollte und Miranda gibt es leider noch nicht für Linux und mit Wine funktionieren leider zuviele Plugins nicht. Pidgin hatte mir, beim letzten Test, zuwenig konfigurationsmöglichkeiten aber ich werde jetzt noch einen 2. Test wagen.

Heruntergeladen und meine benötigten Plugins installiert sieht es doch ganz gut aus. Ich werde das mal weiter verfolgen und testen 🙂 Wichtig ist mir vorallem, dass ich selbst konfigurieren kann wie alles funktioniert und angezeigt wird, z.B., dass ich auf Enter+Strg Messages abschicken kann und dass ich Farben etc anpassen kann. Ich werde es mal im laufe der nächsten Tage testen. Wobei mir Kopete immer noch lieber wäre 🙁 Wenn es doch ohne Fehler funktionieren würde…

Wine, genau, das nächste Stichwort. Wine funktioniert super. Leider bis auf den Sound. Da ich Wine bisher noch nicht dringend benötigte, habe ich mich noch nicht um das Problem gekümmert, aber in der Soundauswahl gibt es bei mir nur OSS… ALSA oder Pulseaudio fehlen komplett, leider. Aber ohne Sound laufen die meisten Windowsprogramme 1a.

Auch VMWare habe ich getestet. Die virtuelle Windows Maschine läuft super. Die LAN-Karte wird direkt übernommen, so kann ich auch auf meinen Server zugreifen. Die Installation lief Problemlos ab, alles funktioniert ordnungsgemäß. Aber im Moment benötige ich keine Virtuelle Maschine.

Kurz habe ich auch die Spiele getestet, es gibt sehr schöne Spiele und vorallem, sehrsehr viel Auswahl an kostenlosen Spielen, die schon direkt mit dabei sind. Aber die meisten Spiele werden mit KDE 4 richtig aufgemöbelt 🙂

Sobald KDE 4.1 da ist, werde ich hier nochmal einen weiteren „Test“ schreiben 🙂

Mandriva 2008 Spring – Endlich getestet…

…und ich muss sagen wow :-O . Super Sache!

Es sind die kleinen Dinge die verändert wurden und ein super Gesamtbild abgeben. Zum Beispiel wurde endlich der „Startknopf“ verändert, dieser sieht jetzt – im Vergleich zum alten – doch wesentlich schöner aus 🙂 Auch einige Icons, wie z.B. das Netzwerkcenter, haben eine überarbeitung erhalten. Zudem ist endlich dieses grelle „Babyblau“ bei den Fenstern verschwunden, es wurde ein wenig dunkler gemacht. Soviel zu den grafischen Neuerungen, die mir bisher aufgefallen sind. Auch funktionstechnisch hat sich einiges verändert. So ist der Softwaremanager überarbeitet worden und bieten jetzt mehr Komfort als vorher.

Hier ein kleiner Screenshot:

Die Funktionsvielfalt überzeugt wie immer! In der DVD-Version sind alle wichtigen Programme vorinstalliert (eher zuviel, als zuwenig 😉 ) Ich habe es jetzt auch sehr einfach geschafft meinen 2. Monitor zu benutzen und ich muss sagen es ist fast noch komfortabler als in Windows. Sogar im 3D-Manager Compiz-Fusion kann man einstellen ob man für jeden Bildschirm einen „Cube“ (3D-Würfel) haben will, oder nur einen großen. Echt gut!

Hier auch wieder der obligatorische Screen:

Amarok finde ich bis heut immer noch einen der fazinierendsten Musikplayer überhaupt. Das muss man echt getestet haben, über die in der KDE 3.5 noch etwas „veralteten“ Oberfläche muss man hinwegsehen. (Diese wird ab KDE 4 sowieso um einiges besser aussehen 🙂 *freu* Also heißt es in diesem Falle: abwarten)

Die nächsten Tage werde ich nur noch in Linux arbeiten und in diesem Zuge auch die Programme Wine und VirtualBox testen. Mit diesen kann man Windowsprogramme unter Linux zum Laufen bringen. Wobei Wine direkt in Linux arbeitet und VirtualBox eben eine Windows Maschine virtuell laufen lässt. Bei Zeit werde ich natürlich einen kleinen Testbericht schreiben.

Sehr erfreut bin ich auch von dem neuen Opera (Version 9.51). Es läuft super unter Linux und durch die Lesezeichensynchronisation habe ich, egal ob in Windows oder Linux, immer alle Lesezeichen. Natürlich auch auf allen anderen Rechner, mit sofortiger Synchro. Auch die Volltextsuche direkt in der Adressbar ist sehr interessant, aber ich komme vom Thema ab. 🙂

Bisher habe ich noch keinen Grund gefunden, wieder mein Windows zu starten. 🙂 Im laufe der nächsten Tage werden wir sehen ob dies auch so bleibt. Ich werde meinen Blog auf jedenfall auf dem Aktuellen halten 🙂